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  Gasthof Roseneck
Hotel & Gaststuben
Schützenstraße 46 · 96 346 Wallenfels · Tel.:+ 49 (0) 92 62 72 60
   
  Öffnungszeiten:
Täglich ab 11.00 Uhr geöffnet
Dienstag Ruhetag · Feiertags geöffnet
 

 

Rosen im Gasthof Roseneck

 

Wußten Sie, daß sich Rosenduft und -aroma in vielen köstlichen Gerichten einfangen läßt?
Schon in der Antike wurden Rosen in allen ihren Teilen in der Volksmedizin verwendet. Heute erinnert man sich wieder ihrer stärkenden und harmonisierenden Wirkung ihrer ätherischen Öle und des hohen Vitamingehalts ihrer Hagebutten. Wer also mit Rosen kocht, tut sich und seiner Familie nicht nur für den Gaumen, sondern auch für die Gesundheit Gutes.
Sie können die Hagebutten der Hundsrose (Rosa canina) verwenden, leichter verarbeiten lassen sich aber die die weichen und dickfleischigen Hagebutten der Kartoffelrose (Rosa rugosa).Viel Freude bereitet auch das Kochen mit den duftenden (!) Rosenblüten.  Am besten geeignet sind die Konditorrose (nicht umsonst der Name!) - Rosa gallica 'Conditorum', aber auch andere Gallica-Rosen, sowie Damaszener-Rosen, Centifolien und Moosrosen. Es ist ja  wichtig, daß die Rose nicht nur duftet, sondern auch ihre Aroma "abgibt". Manchen schmeckt der gelbe Blütenboden der Rosen zu bitter  - schneiden Sie ihn mit der Schere einfach ab. Konservieren lassen sich die Blüten in Zucker Öl oder Butter  oder in dem man sie kandiert.
Blüten-Eiswürfeln verzieren Getränke und Cocktails. So steht auch in der Winterzeit dem Rosengenuß nichts im Wege!
Sehr Vitamin-C -haltig sind die Hagebutten, die sich vielfach verarbeiten lassen!  Wichtiger Hinweis: Die Pflanzen, die Sie für die Küche verwenden, dürfen natürlich nicht mit Pflanzenschutzmittel (Pestiziden) belastet sein!  Kredenzen Sie Rosenduft in interessanten Kompositionen: Rosengerichte >>>>

Gesichte der Rose

 Die Rose - vielleicht der Mythos unter den blühenden Pflanzen, ist für uns Europäer eine Selbstverständlichkeit geworden. Allerdings in der Vase, nicht an der Wand. Mit unserer "Wall of Rose" haben wir dieser so einzigartigen Blume einen Platz in unserem Repertoire für Premiumwände gewidmet.

Es war einmal ... 2350 v.Chr. - eine Aufzeichnung berichtet, dass der Sumererkönig Sargon fremdartige Gewächse in sein Land brachte. Darunter Weinreben, Feigenbäume und Rosen. Etwa 1000 Jahre später führte der Assyrerkönig Tiglat-Pileser Rosen in seinem Land ein. Die Rose war bereits im bronzezeitlichen Griechenland bekannt, selbst  in Homers Odyssee wird sie erwähnt. Ein erstes Handbuch für Rosen wurde um 300 v. Chr. verfasst. Die alten Römer übernahmen dass Interesse an den Rosen von den Griechen und so kam es, dass etwa 200 Jahre nach dem ersten Handbuch, der wohl erste Rosenkatalog der Welt entstand: Der Römer Plinius der Ältere veröffentlichte eine Liste mit 13 Rosen. Sein Neffe Plinius der Jüngere legte einen Rosengarten an und die Römer entwickelten sogar Techniken (wie z.B. ein Heizungssystem), um die Blühdauer zu verlängern.

Zu Zeiten der Völkerwanderung verschwand die Rose anscheinend vorübergehend aus der Geschichte, bis die Kreuzritter die Rosa Damascena aus Syrien nach Europa brachten, die mit Ihrem Duft und dem aus den Blütenblättern gewonnenen Öl ganz Europa verzauberte. Viele Mythen ranken sich fortan um die Rose und sie tauchte im Wappen vielen Adelsfamilien auf. Aufsehen erregte die um 1600 nach Europa gekommene Rosa Foetida, die Gelbe Rose von Asien, die erstmals eine neue Farbe zu uns brachte. Mit dem zunehmenden Eindringen asiatischer Rosen begann man ernsthaft Rosen zu züchten und es entstanden unzählige neue Gattungen. Auffallend dabei ist, dass die Verbreitung der Rose ausschließlich auf die nördliche Erdhalbkugel beschränkt ist, südlich des Äquators gibt es sie leider nicht.

Der kreative Koch und Jungunternehmer Frank Fröhmel vom Gasthof Roseneck in Wallenfels setzt mit Beginn der Rosenblüte das zentrale Thema „Rosen“ jetzt auch in seiner Küche um. Nachdem das Thema Rosen schon in den Bereichen Außenanlage, Innendekoration und im Wellnessbereich des Hotels umgesetzt wird, vervollständigt nun Frank Fröhmel das Gesamtkonzept mit dem Einzug der König der Blumen in die Küche.Frank Fröhmel und seine Ehefrau sind beide ausgebildete Köche und haben neben anderen großen Deutschlands unter anderem auch bei dem durch Funk und TV bekannten Spitzenkoch Alexander Herrmann im „Hotel Post“ in Wirsberg gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Das Ehepaar hat im letzten Jahr den leer stehenden Hotel/Gasthof übernommen und das Konzept ganz unter das Thema „Rose“ gestellt. Dass bei einem passionierten Koch wie Frank Fröhmel die Rose auch Einzug in die Küche hält, ist nur konsequent. Nachdem qualitativ hochwertige Lieferanten gefunden und viele Varianten ausprobiert sind, stehen die „Rosengerichte“ fest. Diese reichen von einem Rosenwein aus Franken über „Rinderfilet mit Rosendressing“ und „Hähnchenbrust gefüllt mit Rosenblättern“, als Beilage Rosenkohl und Rosennudeln bis zum verführerischen Dessert „Roseneis mit kandierten Rosenblättern“. Die einzelnen Gerichte sind liebevoll und künstlerisch dekoriert, ohne überspannt zu wirken, auch das Auge wird durch die Darreichungsform verwöhnt. Sie merken schon beim ersten Bissen, dass der Geschmack hält, was die Präsentation verspricht.

 Wer nach diesem verführerischen Menue Lust auf ein „Sonntagsfrühstück“ mit Rosen für zu Hause bekommen hat, kann sich mit „hausgemachtem Rosengelee durchsetzt mit Rosenblättern“ eindecken. Mit dieser kreativen Meisterleistung erweitert der Gasthof Roseneck sein traditionelle fränkische Küche, so dass auch experimentierfreudige Gourmets die Möglichkeit haben eine kreative, aber dennoch bodenständige Küche genießen zu können.