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Der Frankenweg von der Grenze Thüringens bis
hinunter nach Schwaben ist wirklich ein Weg der Sonderklasse. Allein
schon die Länge von 517 km durch den Frankenwald, das Obere
Maintal-Coburger Land, natürlich die Frankenalb und die drei weitere
Regionen Fränkische Schweiz, der Naturpark Altmühltal und das
Fränkisches Seenland sind beeindruckend. Bei der neu angelegten
Wegführung wurden asphaltierte Strecken fast vollständig ausgespart.
Bereiten Sie sich auf die landschaftlichen und kulturhistorischen
Leckerbissen Bayerns vor.
Vom Ende des Rennsteiges führt der Weg zunächst durch den Frankenwald -
die „Grüne Krone Bayerns". Fast die Hälfte der Fläche dieser Region ist
noch von dichten Wäldern bedeckt. Der Frankenweg führt hier über wellige
Hochflächen und durch enge Wiesentäler.
Wandern Sie danach im „Garten Gottes": dem Oberen Maintal / Coburger
Land. Überprüfen Sie Johann Gottfried Herder, der diese Region mit dem
Main als Lebensader als die „schönste Gegend der Welt" bezeichnete.
Dolomitfelsen und Obstgärten, vertäumte Dörfer und 170 mittelalterliche
Burgen erwarten Sie in der Fränkischen Schweiz, einem Gebiet, das in
seiner ganzen Ausdehnung zum Naturpark erklärt wurde. Versäumen Sie es
nicht, eine der mehr als tausend Tropfsteinhöhlen zu besuchen. Einige
der bekannteste Nach dem Intermezzo der Fränkischen Schweiz, erreichen
Sie die Frankenalb. Hier erwartet Sie eine bizarre und wechselvolle
Landschaft mit weiten Hügel. Eine Reihe von hoch aufragenden Felstürmen
ermöglicht Ihnen grandiose Fernsichten auf die weiten Wälder und sanfte
Hochflächen.
Einen besonderen Leckerbissen hält der Naturpark Altmühltal bereit: in
einem der größten Naturparks Bayerns finden Sie ausgedehnte Laubwälder,
Wacholderheiden und Karsthöhlen. An den Ufern und Höhenzügen der Altmühl
und ihren Nebenflüssen finden sich zahlreiche keltische und römische
Relikte.
Den Schlusspunkt des
Frankenweges setzt das Fränkische Seenland. Zwischen blühenden Wiesen,
Obstgärten und dichten Kiefernwäldern reiht sich ein See nach dem
anderen, von denen ein jeder nach dem Wandern zu einem erfrischenden Bad
einlädt.
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